Das Virus tritt sowohl in der Gerste, im Weizen, im Roggen und im Hafer auf.
Das Virus ist unterteilt in 5 Virusstämme, abhängig vom jeweiligen Überträger
Die Symptome variieren je nach Getreideart, Sorte, Temperatur und Nährstoffversorgung
Bei Infektionen in früh gedrilltem Getreide zeigen sich erste Symptome schon im Herbst
Die Blätter färben sich goldgelb bis orange und das Wachstum ist stark eingeschränkt
Die Vergilbung beginnt von der Blattspitze und geht über die Blattränder auf das gesamte Blatt über
Verwechslungsgefahr mit Typhula incarnata
Meist tritt eine Nekrose in den Leitbündeln auf
Die Pflanzen bestocken stark
Das Schossen und die Ährenbildung können ganz entfallen
Der Kornertrag und das Wachstum ist umso stärker gemindert, je früher die Pflanze infiziert wurde, früh infizierte Gerstenpflanzen sterben über Winter ab
Beim Hafer tritt die sog. Rotblättrigkeit, in Form von orangen Flecken auf den Blättern auf
Im Bestand wird meist eine nesterweise Ausbreitung der Symptome beobachtet
Anfälligkeit: Hafer>Gerste>Weizen>Triticale und Roggen