Allgemeines zum Anbau von Futterrüben

Anbautelegramm:

  • Futterrüben sind das wirtschaftseigene Grundfuttermittel mit der höchsten Energiekonzentration
  • Besonders in für den Maisanbau ungünstigen Übergangs- und Höhenlagen haben Futterrüben eine besondere Anbaueignung.
  • Futterrüben zeichnen sich durch stabile Erträge auch in Extremjahren aus.
  • Nachteilig sind höhere arbeitswirtschaftliche Aufwendungen und Anbaukosten im Vergleich zu Silomais
  • Bei Bestellung, Düngung und Pflege gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede zu Zuckerrüben
  • Für den Anbau eignen sich Böden mit guter Wasserversorgung
  • Standardbodenvorbereitung: Pflugfurche im Herbst (schwere, tonige Böden) oder Frühjahr
  • Aussaat in gut abgesetztes, feinkrümeliges  oberflächlich lockeres Saatbett (Packereinsatz)
  • frühe Aussaat Anfang bis Mitte April
  • Aussaattiefe 2 bis 3 cm
  • Angestrebte Pflanzenzahl je ha: 80.000, übliche Saatstärken: 125 000 Pillen/ha, entspricht 2,5 "halbe Einheiten" (Feldaufgangsrate kaum höher als 60 %)
  • keine Fruchtfolge mit Leguminosen oder Kreuzblütlern (z.B. Raps)
  • Anbaupause von 4 bis 5 Jahren

Sorten