22. Mai 2012, 04:59 Uhr
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Allgemeines zum Anbau von Futterrüben
Anbautelegramm:
Futterrüben sind das wirtschaftseigene Grundfuttermittel mit der höchsten Energiekonzentration
Besonders in für den Maisanbau ungünstigen Übergangs- und Höhenlagen haben Futterrüben eine besondere Anbaueignung.
Futterrüben zeichnen sich durch stabile Erträge auch in Extremjahren aus.
Nachteilig sind höhere arbeitswirtschaftliche Aufwendungen und Anbaukosten im Vergleich zu Silomais
Bei Bestellung, Düngung und Pflege gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede zu Zuckerrüben
Für den Anbau eignen sich Böden mit guter Wasserversorgung
Standardbodenvorbereitung: Pflugfurche im Herbst (schwere, tonige Böden) oder Frühjahr
Aussaat in gut abgesetztes, feinkrümeliges oberflächlich lockeres Saatbett (Packereinsatz)
frühe Aussaat Anfang bis Mitte April
Aussaattiefe 2 bis 3 cm
Angestrebte Pflanzenzahl je ha: 80.000, übliche Saatstärken: 125 000 Pillen/ha, entspricht 2,5 "halbe Einheiten" (Feldaufgangsrate kaum höher als 60 %)
keine Fruchtfolge mit Leguminosen oder Kreuzblütlern (z.B. Raps)
Anbaupause von 4 bis 5 Jahren
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