Frühe Schäden an den Blättern ähneln denen von Wuchsstoffschaden (Verdrehungen und Deformationen), nur dass sie an Einzelpflanzen auftreten. Das Hypokotyl ist verdickt. An größeren Pflanzen sind keine Symptome mehr zu finden.
Im Kopfbereich des Rübenkörpers nekrotische, schorfige Stellen und Risse ab etwa August. Sie verfärben sich später schwarz, Fäulen bis tief in den Rübenkörper (Rübenkopffäule).
Bei starkem Auftreten sind Schäden bis 50% und mehr möglich. Neben dem direkten Schaden sind auch erhebliche Qualitätsverluste durch Rückgang des Zuckergehaltes und Zunahme der Melassebildner möglich. Dann ist die Ernte technisch nicht mehr zu verarbeiten.
Verwechslung mit Bor-Mangel möglich, daher sind Laboruntersuchungen notwendig.
Gleiche Ursachen bei der Stockkrankheit in Roggen und Klee sowie der Umfallkrankheit bei Mais und Ackerbohnen