Nur wenn deutlich Fraßschäden zu sehen sind oder die kleinen Schnecken stärker am Wurzelhals bzw. im Herz der Stauden sitzen kann eine direkte Bekämpfung notwendig werden.
Der frühzeitige Einsatz der beiden Raubmilbenarten, Phytoseiulus persimilis und Amblyseius californicus ist bei Herbststauden in der Regel gut praktikabel und erfolgreich.
Während der trockenen, warmen Klimabedingungen der letzten Wochen war die Entwicklung der Schädlinge noch relativ langsam. Mit dem Wechsel zu feuchteren Bedingungen kann es jetzt zu einer starken Zunahme kommen
Durch die warme und trockene Witterung des Frühjahres werden Käfer in ihrer Entwicklung gefördert. Trotzdem sollte vor jeder Spritzung die Notwendigkeit der Behandlung abgeschätzt werden.
In Gewächshäusern sind Gehäuseschnecken am Stängelgrund diverser Stauden zu finden. Im Freiland halten sich Schnecken durch die anhaltende Trockenheit derzeit noch zurück.
In Gewächshäusern sind mitunter stärkere Fraßschäden durch Feldmäuse zu beobachten. Da die Nächte immer noch sehr kalt sind ist damit zurechnen dass sie sich weiter im geschützten Bereich aufhalten werden
Miniergänge sind an den ältesten Blättern der Sorte "Croftway Pink" zu finden. Als sehr effektiv gegen Minierfliegen haben sich Dacnusa-Schlupfwespen bewährt.
In vielen Quartieren wird zum Teil starker Befall mit L1 bis L3-Larven beobachtet. Bei vorhandenem Befall ist der Einsatz insektenpathogener Nematoden sinnvoll.
Extrem starker Befall tritt an Astilbe, Veronica peduncularis und Geranium auf. Systemische Präparate zeigen bei den momentan niedrigen Temperaturen keine ausreichende Wirkung.
In der Jungpflanzenvermehrung von Buxus im Gewächshaus ist der Buchsbaumzünsler aufgetreten. Die Raupen können durch ihre Fraßtätigkeit großen Schaden anrichten
Brachycaudus helichrysii breitet sich jetzt in krautigen Pflanzen aus der Familie der Korbblüter aus. Staudenflächen in der Nähe von Prunus-Arten sind besonders gefährdet.
An verschiedenen Stauden und Sommertopfpflanzen im Gewächshaus und Freiland sind Miniergänge zu sehen, die von verschiedenen Insekten verursacht werden.
Die Blätter werden fahl und hängen schlapp herunter. Die Stängel bleiben noch einige Zeit stabil, bis sich schließlich die gesamte Pflanze zu Boden neigt und abstirbt
In diversen Stauden ist beginnender oder bereits stärker ausgeprägter Befall mit Nackt- und Gehäuseschnecken zu. Um die Wirkung von Schneckenkorn-Präparaten zu optimieren, sollten die Eigenschaften der Präparate beachtet werden
Örtliche Beobachtungen zeigen, dass sich mit den steigenden Temperaturen Spinnmilben in Zierpflanzen, Ziergehölzen und auch speziell Stauden in der nächsten Zeit stark vermehren können. Kontrollen sind ratsam.
Extrem starker Befall konnte an Telekia speciosum beobachtet werden. Eine Verbreitung findet sehr schnell auf benachbarte anfällige Stauden und Frühjahrsblüher statt
In verschiedenen Kulturen schädigen Tipula-Larven. Sinnvoll ist der Einsatz von Steinernema. Entsprechende Maßnahmen sollten schon jetzt in die Planung einfließen
Hohe Niederschlagsmengen und feucht-warmes Klima haben die Population regional stark ansteigen lassen. Viele Stauden, Sommertopfpflanzen und Gehölzen sind befallen
An Gaura, Oenothera und Fuchsia sind die Blätter deutlich sichtbar durchlöchert. In Folge kann es zu Blattfall und Vertrocknungen betroffener Pflanzen kommen.
An verschiedenen Stauden und Sommertopfpflanzen ist starker Befall zu verzeichnen. Auch Arten die bisher nicht als typische Wirtspflanzen gelten sind in diesem Jahr betroffen
Brachycaudus helichrysii breitet sich jetzt in krautigen Pflanzen aus der Familie der Korbblüter aus. Symptome sind zur Zeit an Eupatorium, Chrysogonum, Echinacea oder Helianthus zu finden
An Iris-Barbata-Nana sind Blattläuse aufgetreten. Behandlungen sollten mit Präparate erfolgen, die keinen negativen Einfluss auf die Nützlingspopulation haben´.
Deutliche Symptome treten an Hypericum, Spiraea und Lavatera auf. Das feucht-warme Wetter der letzten Wochen hat die Vermehrung der Schädlinge gefördert, der Befall ist stärker als in den Vorjahren zu bewerten
Die Insekten sitzen derzeit in den Blattachseln von u.a. Rosen, Hydrangea, Coreopsis verticillata, Rosmarinus, Aster dumosus, Fuchsia magellanica, Hypericum, Solidago
An vielen Stauden und Gehölzen ist Fraß durch Schmetterlingsraupen zu beobachten. Nach Informationen des Pflanzenschutzwarndienstes für die Region Niederrhein ist die Schädigung so stark wie seit Jahren nicht mehr.
Mit steigenden Temperaturen und Tageslängen scheint bei der Kultur von Phlox-Jungpflanzen im Gewächshaus eine überproportional starke Befallszunahme mit Thripsen einherzugehen.
Durch die warme Witterung der letzten Wochen sind Käfer sehr aktiv. Nach Beobachtungen des Pflanzenschutzwarndienstes treten in Westfalen Rapsglanzkäfer in großen Mengen auf.
Zur biologischen Bekämpfung können insektenpathogene Nematoden eingesetzt werden. Um bereits jetzt erfolgreich gegen Dickmaulrüsslerlarven zu arbeiten, bieten sich Kombinationen zweier Arten an.
An Jungpflanzen im Gewächshaus sind heimische Minierfliegen-Arten aufgetreten. Zur frühzeitigen Erkennung von Minierfliegen eignen sich gelbe Leimtafeln hervorragend. Effektiver als Pflanzenschutzmittel sind biologische Verfahren
Zur Bekämpfung verschiedener Schädlinge werden unterschiedliche insektenpathogene Nematodenarten angeboten. Neben dem richtigen Anwendungszeitpunkt sind einige Regeln bei dem Umgang und der Ausbringung aller insektenpathogenen Nematodenarten zu beach
Mit steigenden Temperaturen ist mit Blattlausbefall im Gewächshaus zu rechnen. Für die biologische Bekämpfung von Blattläusen gibt es die Strategie der "Offenen Zucht"
An Dicentra spectabilis sind Blattwepen aufgetreten. Auch an weiteren Stauden wie Aquilegia, Hypericum, Polygonum affine, Fragaria sind stärkere Fraßschäden möglich
Die jungen Blätter am Austrieb sind eingerollt, sie verwachsen sich nachfolgend zu charakteristischen Gallen. Spritzungen sind nur mit systemischen Wirkstoffen erfolgversprechend.
An Buxus sind sowohl im Freiland als auch bei Kulturen in Folien- und Glashäusern Gallmilben zu sehen. Die Tiere verursachen sehr starke Wachstumsdepressionen.
An Basilikum (Ocimum-Hybriden) im Gewächshaus sind Minierfliegen aufgetreten, als besonders anfällig gelten auch Anemonen, Primula, Gypsophila und Dianthus