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Ackerbau – Düngeverordnung greift bei der Gülleausbringung!


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Mon Sep 29 10:30:23 CEST 2014

Wichtige Informationen aus dem Landkreis Calw vom 26.09.2014

Bei der Gülleausbringung im Herbst ist auf die Düngeverordnung bzgl. der unverzüglichen Einarbeitung (innerhalb von vier Stunden) und Düngung nach der Ernte der Hauptfrucht zu achten. Für die jetzt anstehende Ausbringung der Wirtschaftsdünger bzw. Düngemittel nach der Ernte wird außerdem darauf hingewiesen, dass nicht nur die in § 4 Absatz 6 der Düngeverordnung vorgegebenen Obergrenzen von 40 kg Ammoniumstickstoff oder 80 kg Gesamtstickstoff je Hektar einzuhalten sind, sondern ein tatsächlicher Düngebedarf für die Pflanzen vorhanden sein muss. Beispielsweise hat ein nach Zuckerrüben, Raps, Körnerleguminosen oder Silomais bestellter Winterweizen keinen zusätzlichen Stickstoffdüngebedarf. Die Ausbringung von Gülle etc. entspricht in solchen Fällen daher nicht der guten fachlichen Praxis nach der Düngeverordnung. Zu Zwischenfrüchten, die noch im selben Jahr eingearbeitet werden, ist nur eine Düngung zur Etablierung der Zwischenfrucht sinnvoll. Ein gutes Wirtschaftsdüngermanagement mit hoher Nährstoffausnutzung verlangt heute von jedem Betriebsinhaber, dass er über eine ausreichende Lagerkapazität verfügt.