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Winterweizen und Sommergerste – Bekämpfung von Krankheiten notwendig?


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Mon Jun 01 15:25:16 CEST 2015

Wichtige Informationen des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 26.05.2015

In Weizen sollten die Bestände weiterhin auf Gelbrost und Septoria- Blattflecken Mehltau kontrolliert werden. In Sommergerste ist v.a. in anfälligen Sorten auf Infektionen durch Mehltau zu achten.

Winterweizen: In den wärmeren Gebieten schiebt der Weizen die Ähre. Bei pfluglosem Anbau nach Maisvorfrucht oder als Stoppelweizen muss, insbesondere bei anfälligen Sorten, eine Fungizidbehandlung gegen Befall durch Ährenfusarium eingeplant werden. Infektionsgefahr besteht während der Blüte dort, wo bei Temperaturen um 20°C Niederschläge für anhaltend feuchte Bedingungen in den Beständen sorgen. Gezielte Behandlungen sollten innerhalb von 2 Tagen vor oder bis spätestens 4 Tage nach einem Infektionstermin erfolgen.

Sommergerste: In den wärmeren Gebieten steht bereits die Abschlussbehandlung an. Sie sollte mit einem gegen Ramularia wirksamen Mittel durchgeführt werden, wenn das Entwicklungsstadium „Erscheinen des letzten Blattes“ bzw. BBCH 37 erreicht ist, spätestens aber beim Grannenspitzen in BBCH 49.

Hinweis: Die Wirkungen der Mittel für die Ährenbehandlungen sind im Merkblatt Pflanzenproduktion 2015 in Tab. 19 auf S. 32 und 33 dargestellt.