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Pflanzenschutzmittel – Verlängerungen und Erweiterungen von Zulassungen


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Fri Dec 18 10:22:32 CET 2015

Wichtige Informationen des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 15.12.2015

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, deren Zulassung durch Zeitablauf endete, verlängert. Diese Zulassungsverlängerungen werden bis zur endgültigen Entscheidung über eine erneute Zulassung erteilt. Die für den Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau bedeutsamen Mittel sind:

PräparatWirkstoffZulassung verlängert bis
ButisanMetazachlor31.03.2016
Tridex DGMancozeb31.08.2016
ArinexMetaldehyd31.12.2016
Gardo GoldS-Metolachlor+Terbuthylazin31.12.2016
RAK 1+2 M (E)7-(Z)9-Dodecadienylacetat31.12.2016
REVUS TOPDifenoconazol+Mandipropamid31.12.2019

Außerdem hat das BVL bei einem Mittel die bestehende Zulassung nach Art. 51 erweitert:

Die Zulassung von Orvego (Wirkstoffe: Ametoctradin+Dimethomorph) wurde um folgende Anwendungsgebiete erweitert:

  • Gegen Falsche Mehltau in Weinrebe (Nutzung als Tafel- und Keltertraube) mit Basisaufwand: 0,4 l/ha in maximal 400 Liter Wasser/ha, BBCH 61: 0,8 l/ha in maximal 800 Liter Wasser/ha, BBCH 71: 1,2 l/ha in maximal 1200 Liter Wasser/ha, BBCH 75: 1,6 l/ha in maximal 1600 Liter Wasser/ha spritzen oder sprühen, auch mit Luftfahrzeug. Maximal sind 3 Anwendungen im Abstand von 10 bis 14 Tagen möglich. Die Wartezeit beträgt 35 Tage.

Auflagen

  • NG338-3: Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres maximal 3 Behandlungen mit Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten.
  • NW610: Die Anwendung des Mittels mit Luftfahrzeugen auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern – ausgenommen Bundeswasserstraßen sowie nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer – muss mindestens mit 30 Meter Abstand erfolgen.
  • NW611: Die Anwendung des Mittels mit Luftfahrzeugen auf Flächen in Nachbarschaft von den Bundeswasserstraßen Main, Mosel, Neckar, Rhein und Saar muss mindestens mit 20 Meter Abstand erfolgen.
  • NT180-1: Die Anwendung des Pflanzenschutzmittels mit Luftfahrzeugen bedarf der Genehmigung der zuständigen Landesbehörde (§ 18 Absatz 2 PflSchG).