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Ackerbau – In allen Kulturen geht was.


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Fri May 20 12:48:55 CEST 2016

Wichtige Informationen aus dem Main-Tauber-Kreis vom 17.05.2016

Winterweizen: Der Infektionsdruck mit Septoria Tritici hat sich in der ersten Maiwoche abgeschwächt, bleibt jedoch mit dem jetzt erfolgten Witterungsumschwung auf hohem Niveau. Nach Pfingsten werden fast überall die Fahnenblätter voll ausgebildeten sein Damit kann an diesen Standorten die Abschlussbehandlung der Bestände erfolgen. Sollte die letzte durchgeführte Behandlung ca. 2-3 Wochen zurückliegen kann mit der abschließenden Behandlung noch etwas zugewartet werden.

Hinweis: Bei der Abschlussbehandlung zum jetzigen frühen Zeitpunkt sollten bevorzugt Mittel mit entsprechender Dauerwirkung eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise Adexar, Aviator Xpro Duo, Ceriax, und die Mischung aus Seguris+Amistar Opti.

Dinkel, Triticale, Roggen: Bei der Abschlussbehandlung in diesen Kulturen können preisgünstigere Mittel als im Weizen eingesetzt werden.

Hinweis: Mit dem Behandlungsschwerpunkt Rost-Dauerwirkung eignen sich dafür Präparate wie z.B. Folicur, Diamant und Juwel Top.

Mais: Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Unkrautbekämpfung frühzeitig angegangen wird. Bei zu erwartendem starken Storchschnabel-Befall – hier sind vor allem braune Muschelkalkböden gefährdet - wird der Vorauflaufeinsatz bestehend aus der Mischung aus Spectrum (1,0 Liter) + Stomp (2,0 Liter) empfohlen. MaisTer Power hat im frühen Nachauflauf eine gute Breitenwirkung und reicht in der Wirkung bei eher mäßigem Storchschnabelbefall ebenfalls aus. Das Mittel Elumis Peak hat seine Wirkungsstärke bei den unterschiedlichen Knötericharten. Clio Produkte können und sollten in diesem Jahr unbedingt aufgebraucht werden.

Hinweis: Der Einsatz von Terbuthylazin haltigen Produkten ist in Wasserschutzgebieten in Baden-Württemberg verboten. Auch außerhalb von WSG wird der Einsatz dieses Wirkstoffs aufgrund seiner „Versickerungsneigung“ nicht empfohlen.

Achtung: In jedem Fall müssen die Auflagen bei den Gewässerabständen beachtet werden.

Zuckerrüben: Bei Durchwuchs von Klette, Kamille, Hundspetersilie und dgl. kann in Rüben jetzt das Mittel Debut zugemischt werden. Bei einem Hirsenbefallsisiko bietet sich die Zumischung von Spectrum (0,5 l/ha) an.

Hinweis: Häufig ist bei Hirsen eine Randbehandlung der Flächen ausreichend.

Feldrandhygiene: An ihren langen Grannen lässt sich die Taube Trespe sehr leicht erkennen. In der Region ist sie jetzt an vielen Feldrändern zu sehen. Daher ist es jetzt an der Zeit um geeignete und effiziente Maßnahmen durchzuführen.

Hinweis: Sofortiges Mulchen hat den Vorteil, dass die Samen nicht ausreifen und im Feld weiter verschleppt werden können.