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Pflanzenschutzmittel – Ridomil Gold MZ erhält Zulassungserweiterungen nach Artikel 51


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Mon Jun 27 12:40:09 CEST 2016

Wichtige Informationen des LTZ Augustenberg vom 21.06.2016

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für den Einsatz des Produkts Ridomil Gold MZ (Wirkstoff: Mancozeb) in verschiedenen Gemüsekulturen Zulassungserweiterungen nach Artikel 51 ausgesprochen.

Ridomil Gold MZ kann ab sofort im Freiland, in nachfolgenden Kulturen und Anwendungsgebieten eingesetzt werden:

Papierfleckenkrankheit in Porree

Bei Befallsbeginn bzw. beim Sichtbarwerden der ersten Symptome; ab BBCH 41 (der Kultur); 2,0 kg/ha in 400 bis 600 Liter Wasser/ha; maximal ist eine Anwendung möglich; Die Wartezeit beträgt 21 Tage.

Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae) und Weißer Rost (Albugo candida) in frischen Kräutern

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; ab BBCH-Stadium 21 (der Kultur); 2,0 kg/ha in 400 bis 600 Liter Wasser/ha; maximal ist eine Anwendungen möglich; Die Wartezeit in Kopfsalat und in Eissalat beträgt 21 Tage.

Falscher Mehltau (Bremia lactucae) in Kopfsalate

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; ab BBCH-Stadium 41 (der Kultur); 2,0 kg/ha in 400 bis 600 Liter Wasser/ha; maximal sind im Abstand von 8 bis 14 Tagen 2 Anwendungen möglich; Die Wartezeit beträgt 21 Tage.

Falscher Mehltau (Peronospora destructor) in Zwiebelgemüse

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; ab BBCH-Stadium 41 (der Kultur); 2,0 kg/ha in 400 bis 600 Liter Wasser/ha; maximal eine Anwendung; Nutzung als Trocken- oder Bundzwielbel; Die Wartezeit beträgt 14 Tage.

Falscher Mehltau (Peronospora viciae) in Dicke Bohne

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; ab BBCH-Stadium 29 (der Kultur); 2,0 kg/ha in 400 bis 600 Liter Wasser/ha; maximal sind im Abstand von 8 bis 14 Tagen 2 Anwendungen möglich; Die Wartezeit beträgt 14 Tage.

Achtung: Die Zulassungserweiterungen gelten nicht für den Haus- und Kleingartenbereich! Sämtliche anwendungsbezogene Anwendungsbestimmungen und Auflagen sind zu beachten. Ein besonderes Augenmerk muss auf die kulturspezifisch unterschiedlichen Wartezeiten gerichtet werden.