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Ackerbau – Lagerndes Getreide, Unkräuter und Zwiewuchs zur Ernte?


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Thu Jul 07 09:40:23 CEST 2016

Wichtige Informationen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis vom 05.07.2016

Auf der Baar sind viele Wintergersteschläge auf Grund der langen, nassen Witterung ins Lager gegangen. Stellt sich trockenes Wetter ein, kann die Getreide-Reife abgewartet sowie Reinigung und Trocknung oder Konservierung der Futtergerste mit Propionsäure in Betracht gezogen werden. Ist aber die Ernte in Gefahr, besteht im Notfall die Möglichkeit, ein dafür zugelassenes glyphosathaltiges Herbizid (ohne das Netzmittel Tallowamin) einzusetzen.

Bedingungen für o.a. Spätanwendung in Getreide:

Nur, wenn eine Ernte sonst gar nicht möglich ist und nur auf Teilflächen, die

  • Lagern – gegen Unkrautdurchwuchs
  • Lagern oder stehen – gegen Zwiewuchs
  • ungleichmäßig abreifen – zur Sikkation

Diese Spätanwendung sollte ca. 14 Tage vor dem geplanten Erntetermin erfolgen. Der ideale Ausbringungstermin ist ab der Vollreife (BBCH 89) bei einer Kornfeuchte von unter 25%. Zu diesem Zeitpunkt bleibt bei der Fingernagelprobe der Abdruck des Nagels sichtbar bzw. die Halme sind schon gelb, die Halmknoten aber noch grün.

Achtung: Getreide, das zur Saatguterzeugung oder für Brauzwecke weiterverwendet wird, darf nicht behandelt werden!