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Ackerbau – Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz


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Fri Mar 03 13:58:28 CET 2017

Wichtige Informationen aus dem Main-Tauber-Kreis vom 03.03.2016

Vor allem auf Standorten mit stärkerem Besatz an Ackerfuchsschwanz oder bei bekannten Resistenzproblemen rät der Experte jetzt zu einer möglichst zeitnahen Behandlung der entsprechenden Bestände. Dabei verweist er auf die kulturspezifisch unterschiedlichen Möglichkeiten.

Weizen-, Dinkel-, Roggen- oder Triticale

In diesen Kulturen empfiehlt sich der Einsatz von Atlantis WG mit einer Aufwandmenge 300g/ha. In Winterweizen können bei sehr hohen Befallswerten auch 400g/ha eingesetzt werden. Der Zusatz von AHL oder SSA (zusätzlich zum FHS) erhöht bei diesem Produkt den Wirkungsgrad um ca. 10%.

Hinweise zu anderen einsetzbaren Produkten

  • Broadway ist wirkungsschwächer und damit nur für Standorte mit mittlerem Ackerfuchsschwanzbesatz und auf Flächen ohne Resistenzprobleme geeignet.
  • Attribut ist im Vergleich zu Broadway sogar noch etwas wirkungsschwächer und sollte nur bei kleinem Ackerfuchsschwanz und ausreichender Bodenfeuchte zum Einsatz kommen.

Wintergerste

In dieser Kultur bietet sich bei großem Ackerfuchsschwanz der Einsatz von Axial 50 mit einer Aufwandmenge von 1,2 Liter/ha an. Für eine bestmögliche Ackerfuchsschwanzwirkung empfiehlt sich eine Soloanwendung und Netzmittelzusatz.

Hinweis Winterraps

Jetzt sollten unbedingt Gelbschalen zur Kontrolle der Stängelschädlinge in den Rapsflächen aufgestellt werden.