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Umbruch von Zwischenfrüchten

Wed Dec 28 00:00:00 CET 2016

Landwirte in Rheinland-Pfalz dürfen Zwischenfrüchte bereits ab dem 15. Januar einarbeiten. Anders als z.B. in Hessen (dort bleibt es bei dem 16. Februar) wurde hier eine entsprechende Landesverordnung erlassen (Landesverordnung über abweichende Mindestanforderungen an die Bodenbedeckung landwirtschaftlicher Flächen vom 16. August 2016). Die so genannte Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung des Bundes sieht eigentlich vor Zwischenfrüchte, Begrünungen und Winterkulturen grundsätzlich bis zum 15. Februar auf den Feldern zu belassen. Das Beweiden und das Walzen, Schlegeln oder Häckseln der Grasuntersaat oder Zwischenfrüchten ist im Herbst bzw. Winter jederzeit zulässig. Aus Gründen der Witterung, des Pflanzen- oder Erosionsschutzes können Landesregierungen für bestimmte Gebiete frühere Umbruchtermine bestimmen. Von dieser Möglichkeit hat Rheinland-Pfalz bereits letztes Jahr Gebrauch gemacht. Ab dem 15.01. dürfen auch Pflanzenschutzmittel grundsätzlich wieder eingesetzt werden. Einarbeitungszeitpunkte aufgrund anderer Rechtsvorschriften, wie z.B. das Erosionskataster, bleiben davon unberührt.