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Körnerleguminosen - Schädlinge


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Fri Feb 10 00:00:00 CET 2017

Sachsen-Anhalt: Die Erbsengallmücke kann im Hauptanbaugebiet in Sachsen-Anhalt empfindliche Ertragsverluste und damit verbundene wirtschaftliche Schäden an Erbsen verursachen. Als stark gefährdet gelten Flächen in Gebieten mit einer erhöhten Anbaukonzentration. In unmittelbarer Nachbarschaft zu vorjährigen Erbsenschlägen besteht zudem ein größeres Befallsrisiko, da der Schädling auf diesen Flächen überwintert. Durch die Saugtätigkeit der Larven der 1. Generation werden Deformierungen an den Blättern und Triebenden sowie bei starkem Befall Absterbeerscheinungen an den Blütenanlagen der Knospen hervorgerufen. Als für den Befall besonders sensibles Stadium wird das Knospenstadium der Erbse (BBCH 55-59) angesehen. Wenn eine entsprechende Flugaktivität des Schädlings und das empfindliche Stadium der Erbse zusammentreffen, ist ein Schaden vorprogrammiert. Für die Überwachung der Flugaktivität der Erbsengallmücke hat sich der Einsatz von Pheromonfallen auf den Schlägen bewährt, auf denen im Vorjahr Erbsen angebaut wurden. Spätestens ab BBCH 51 sollten die Fallen aufgestellt werden. Landwirte können ihren Bedarf für das Jahr 2017 wieder über den Landesbauernverband zentral bestellen, da die Fallen und das spezifische Pheromon nur von einer englischen Firma angeboten werden. Noch funktionsfähige Fallenkörper einschließlich dazugehöriger Klebeböden aus der letzten Saison können weiter verwendet werden; alte Pheromon-Pads müssen durch neue ausgetauscht werden. Eine separate Bestellung von Pheromon-Pads ist auch möglich. Ansprechpartnerin für die Bestellung beim Landesbauernverband ist Frau Entrich (Tel.: 0391-7396912; Email: hentrich@lbv-sachsenanhalt.de), bei Fragen zum Einsatz der Fallen Frau Schwabe von der LLG (Tel.: 03471-334-346). Achtung: letzter Bestelltermin ist Freitag, der 3. März 2017.