Feldmäuse haben sich in den Raps zurück gezogen

Im Großen und Ganzen sehen die Herbstsaaten recht gut aus. Wie immer leiden die nassen Stellen stärker unter den Winterniederschlägen, die bislang jedoch noch nicht so üppig ausgefallen sind. Seit dem vergangenen Winter beobachten wir eine deutliche Abnahme der Feldmausschäden in den Kulturen. Selbst dort wo man immer Feldmausschäden beobachten konnte, fallen diese zurzeit eher gering aus. Zumindest was man im Rahmen unseres Feldmausmonitoring aus der Luft beobachten kann. Anfang Februar haben wir die Gelbschalen wieder in die Rapsschläge gestellt. Dabei konnten wir auf einigen Schlägen dennoch eine gewisse Feldmausaktivität feststellen. Vielfach fressen die Feldmäuse an den Wurzeln. Die Blätter sind an den Stielen abgefressen und liegen obenauf. Durch die kalte Witterung verrotten diese nur sehr langsam, weswegen die Fraßschäden aus der Luft auch kaum zu entdecken sind.

Es ist ratsam die Rapsflächen jetzt auf Feldmausbesatz zu kontrollieren und ggf. eine Behandlung mit Giftlinsen oder Giftweizen durchzuführen. Ab Vegetationsbeginn wird der neu austreibende Raps deutlich attraktiver als die Feldmausköder für die Feldmaus sein. Auch sind die Mäuse ab Schossbeginn des Rapses besser gegen Feinde geschützt.

 

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