Situation Rapsschädlinge im Beratungsgebiet DLR Eifel

Bekämpfungsrichtwerte bei Rapsschädlingen vielerorts überschritten - Bekämpfung muss zeitnah erfolgen

In den letzten Februartagen konnte der Flugbeginn und vielerorts ein Überschreiten der Bekämpfungsrichtwerte festgestellt werden. Lediglich im Raum Talfang-Hermeskeil-Zerf war der Zuflug noch sehr verhalten. 

Bei den Schädlingen in den Gelbschalen handelte es sich, bis auf wenige Ausnahmen, um den gefleckten Kohltriebrüssler. Dieser macht nach dem Zuflug erst noch einen Reifungsfraß von 10-12 Tagen, sodass eine Bekämpfungsmaßnahme in der ersten Märzwoche sinnvoll ist. Zum Einsatz kommen sollte ein Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide. Die Wasseraufwandmenge sollte 300 l/ha betragen. Doppelflachstrahldüsen verbessern die Benetzung, was einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung hat. Die rel. Luftfeuchte sollte bei der Behandlung >60 % betragen. Mischungen mit Herbiziden sind i.d.R. Mischbar. Bei der Zugabe von Bor, muss der Bordünger zum Schluss in die Spritze eingefüllt werden.

 

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