Vereinzelt stärkeres Auftreten von Erdraupen in Raps und Getreide zu beobachten

In den vergangenen Tagen und Wochen treten Erdraupen in Winterraps- und Wintergetreidebeständen auf. Bei den Raupen handelt es sich meist um die älteren Larvenstadien der Wintersaateule. Gerade nach trockenen heißen Sommermonaten tritt dieser Schädling häufiger in Erscheinung. Der Befall tritt dabei nesterweise auf und ähnelt dem Schaden durch Schneckenfraß. Insbesondere bei größeren Rapspflanzen bleiben nur noch die Blattadern stehen. Im gerade auflaufenden Getreide werden die Pflanzen teils ganz oder faserig zerfressen. Im Einzelfall kann es stellenweise zum Totalausfall kommen. Die Raupen sind nachtaktiv und tagsüber kaum zu sehen. Kontrollen bei Dunkelheit oder das Auslegen von Folien erleichtert die Kontrolle.
Im Raps werden die Raupen durch die Bekämpfung des schwarzen Kohltriebrüsslers mit einem Pyrethroid miterfasst. Im Getreide gibt es für Pyrethroide nur eine Indikation gegen Blattläuse. Auch diese findet man häufiger in den Beständen, jedoch noch nicht in bekämpfungswürdigem Umfang.

 

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