Zwischenfruchtanbau nach der Hauptfruchternte

Nach der Hauptfruchternte können die Vorgaben von GLÖZ 5 (Erosionsschutz) und GLÖZ 6 (Mindestbodenbedeckung); sowie der derzeit ausgesetzten Landesdüngeverordnung (Zwischenfruchtanbau vor Sommerungen) unter anderem mit dem Anbau von Zwischenfrüchten erfüllt werden. Ebenso kann ein Anbau natürlich auch unabhängig von diesen Vorgaben stattfinden. Dabei können sowohl Einzelarten als auch Zwischenfruchtmischungen ausgesät werden.

In der folgenden Tabelle sind einige häufig verwendete Zwischenfruchtarten mit ein paar agronomischen Eigenschaften und Anbaudaten aufgeführt. 

 

 

Pflanzenart

Merkmale

Gelb-senf

Ölret-

tich

Pha-celia

Rau-hafer

Sonnen-blume

Buch-weizen

TKM, g

5-8

9-15

1,5-2

15-25

40-80

15-25

Saatstärke, kg/ha

15-20

20-25

10-12

60-80

20-30

70

Saatzeit

Anf 08-Mi 09

Anf 08-Anf 09

08

End 07-Anf 09

End 07-Anf 08

Mi 08-Anf 09

Wurzeltyp

P/B

P+

B

B

P/B

B

Aufwuchs-masse

4

5

4

4

5

3

Jugendentw.

5

4

3

4

2

4

Bodenbe-deckung/ Unkrautun- terdrückung

5

5

4

4

2

3

Winterhärte

3

4

3

3

2

1

Fruchtfolge

Mais

5

5

5

5

5

5

Getreide

5

5

5

3

5

5

Raps

1

2

4

5

1

2

Legumino-sen

4

4

4

5

3

4

Kartoffeln

1

5

1

5

2

4

Bemerkung

Kreuz-blütler

Kreuz-blütler

P-Mobili-sierung

Süß-gras

 

P-Mob., Aus-samen verhin-dern

1=wenig/schlecht 5=viel/gut, B=Büschelwurzler P=Pfahlwurzler

PV=Pfahlwurzler durchdringt Verdichtungen

Anf=Anfang, Mi=Mitte, End=Ende