Ackerbau – Ackerfuchsschwanz über die Stoppelbearbeitung

Wichtige Informationen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis vom 03.07.2026

 

„Zwar sind die meisten für den Herbst 2026 noch mit dem Wirkstoff Flufenacet eingedeckt, aber klar ist, dass die Gräserbekämpfung in Zukunft nicht einfacher wird,“ so die versierte Pflanzenschutz- und Anbauexpertin N. Waldorf vom Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis in Buchen.

 

Neue Wirkstoffe kommen hoffentlich rechtzeitig zum Herbst 2027, diese werden aber schwieriger in der Handhabung (Verträglichkeit). Neben den bekannten anbautechnischen Lösungen (Fruchtfolge, Saatzeitpunkt, Scheinsaat, ...) ist auch die Wahl der Bodenbearbeitung nach der Ernte ein Ansatz. Oftmals wird der ausgefallene Samen nach der Ernte mit der Stoppelbearbeitung zu tief begraben und fällt dann in die sekundäre Keimruhe und keimt damit unkontrolliert sehr viel später. Viele der auf den Betrieben vorhandenen Geräte lassen aber eine ultraflache Bearbeitung nicht zu. Eine Strategie kann daher sein, den Acker nach der Ernte erstmal unbearbeitet zu lassen. Der aufliegende Ackerfuchsschwanzsamen kann dann keimen, verrottet oder wird gefressen.

Tags