Ackerbau – Getreide und Grünland beschäftigen uns

Wichtige Informationen aus dem Enzkreis vom 23.04.2026

 

Die agilen, amtlichen Pflanzenschutzberater S. Nagel und F. Fuchs informieren die Betriebe in ihrem Beratungsgebiet darüber, welche Möglichkeiten es gibt um Vogelschäden zu dokumentieren.

 

Getreide - Insgesamt zeigen sich die Bestände gesund, es konnten keine Krankheitserscheinungen festgestellt werden. Nichts desto trotz sind regelmäßige Bestandskontrollen unerlässlich. Ergänzend zu den regelmäßigen Bestandskontrollen kann es hilfreich sein, die Berechnungen der Blattkrankheiten-Prognosemodelle in ISIP zur Abschätzung der wetterabhängigen Infektionsgefahr am jeweiligen Standort heranzuziehen.

 

Grünland – Herbstzeitlose - Angesichts des mancherorts hohen Besatzes mit Herbstzeitlosen im Grünland soll darauf hingewiesen werden, dass der Bekämpfungserfolg gerade jetzt im Frühjahr durchaus vielversprechender ist als im Herbst. Herbstzeitlose sind schnittempfindlich. Punktuelles Mulchen oder Schröpfen der Nester kann über mehrere Jahre hinweg den Besatz stark reduzieren, besonders wenn der Besatz so hoch ist, dass ein manuelles Entfernen nicht umsetzbar ist. Bei hohem Besatz kann, je nach Standortbedingungen und Verwendung des Aufwuchses, auch eine leichte Intensivierung zielführend sein. Weitere Informationen entnehmen Sie dem beigefügten Merkblatt zum Thema „Herbstzeitlose“. 

Sofern die betroffenen Flächen als FFH-Fläche kartiert sind, können, nach Rücksprache mit dem Landwirtschaftsamt und der Naturschutzbehörde, entsprechende standortangepasste und einzelfallbezogene Maßnahmen zur Zurückdrängung der Herbstzeitlosen durchgeführt werden. Die Ansprechpartnerin bei der Untere Naturschutzbehörde ist Frau Marina Klaus, zu erreichen unter Marina.Klaus@enzkreis.de oder telefonisch unter 07231/308 9478.

 

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