Ackerbau – Resistenzuntersuchung bei auffälligem Ackerfuchsschwanz
Wichtige Informationen aus dem Landkreis Göppingen vom 15.07.2026
„Zwischenfrüchte spielen eine immer größer werdende Rolle, wobei mittlerweile verstärkt auf Zwischenfruchtmischungen gesetzt wird, da diese vor allem im Hinblick auf die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, der Ertragssicherheit des Standortes und der Durchwurzelung des Bodens mehr Erfolg versprechen und den größeren Effekt bringen,“ so der T. Kielmann, amtlicher Pflanzschutzberaters im Landwirtschaftsamt in Göppingen.
In den Winterveranstaltungen wie auch im Rahmen der Felderbegehungen wurde das Thema resistenter Ackerfuchsschwanz bereits mehrfach angesprochen. Wie jedes Jahr haben wir auch 2026 die Möglichkeit, ein paar Proben an Ackerfuchsschwanzsamen zur Resistenzanalyse einzuschicken.
Bei der Probenahme sind folgende wichtige Punkte zu beachten:
- Benötigt wird ca. 1 Tasse voll reifer Samen (ohne Spelzen und anderes Beiwerk)
- Diese müssen unbedingt voll ausgereift sein, d.h. sie fallen bei Berührung der Ähre aus bzw. sie lassen sich leicht mit der Hand abstreifen. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Samen infertil sind.
- Die Samen müssen trocken sein, ehe sie verpackt werden. Am besten auf einem Servierbrett auslegen. Anschließend in eine Papiertüte verpacken oder kurz bei uns melden. In Plastik verpackt, kann sich schnell Schimmel bilden. Die Probe ist dann nicht mehr auswertbar.
Sollten Sie den Verdacht haben, dass auf Ihrer Fläche resistenter Ackerfuchs-schwanz wächst, können Sie sich gerne bei uns melden.
Dies gilt auch im Verdachtsfall bei anderen Unkraut-/Ungrasarten wie z.B. Weißer Gänsefuß oder Vogelmiere.