Getreide - Erster Braunrost auf dem Weizen-Versuchsfeld

Wichtige Informationen aus dem Hohenlohekreis vom 15.06.2026

 

Das Kupferzeller Beratungstrio B. Weiß, M. Wahl und B. Weger vom Landwirtschaftsamt weist in ihrem heutigen Hinweis in ihrem Beratungsgebiet Hohenlohe, dass die Krankheitssituation im Weizen ist bisher entspannt ist doch aus Sicht des Hohenloher Duos können ab dem Ährenschieben vor allem Braunrost und Fusarien von Bedeutung sein. 

 

Die Witterung 2026 war laut Lehrbuch nicht optimal für die Entwicklung des Fusariumpilzes, weswegen von einem sehr geringen Befallsrisiko auszugehen ist. In unbehandelten Sorten wurden auf dem Versuchsfeld Braunrostpusteln in unterschiedlichem Ausmaß, je nach Anfälligkeit der Sorte, bonitiert.

 

Praxistipps: Durch eine Abschlussbehandlung mit den gängigen Fungiziden wird der Braunrost jedoch sicher erfasst. Auf den älteren Blättern sind Vergilbungen festzustellen, die meistens nicht durch Pilzkrankheiten verursacht, sondern durch Stress ausgelöst wurden. Vereinzelt fallen weiße Ähren im Getreide auf. Ursache hierfür können Schmetterlingslarven im Stängel, Frosteinflüsse während der Blüte oder, und das ist in den bekannten Fällen die häufigste Ursache, durch das Streuen von KAS zu Beginn der Blüte verursacht worden sein. Durch den Aufprall des Korns wird die Narbe zerstört und es gibt dadurch Fehlstellen.

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