Getreide – Nachbehandlung von Gräsern im Wintergetreide
Wichtige Informationen aus dem Main-Tauber-Kreis vom 06.11.2026
„Die Wirkung der Herbizide hat eingesetzt, diese kann man an der rötlichen bis weißlichen Verfärbung des Ackerfuchsschwanz erkennen,“ so der versierte, amtliche Pflanzenbauexperte T. Bender mit Blick ins Taubertal und der Ergänzung: „Auf wenigen Flächen mit starkem Ungraspotential ist zu überlegen eine Winterspritzung durchzuführen.“ Kontrollieren Sie jetzt die Anwendungen, die vor ca. 3 Wochen oder früher erfolgt sind.
Reagiert der Ackerfuchsschwanz nicht wie erwartet, sollten Sie erstmal weiter beobachten ob der Ackerfuchsschwanz sich weiter entwickelt und ein 2-(3) Blatt schiebt. Bei Nachbehandlungen sollte der Fuchsschwanz 3 Blätter zur Benetzung haben und einigermaßen trocken sein. Einsatz von 0,9 Liter/ha Axial oder im Weizen von 1,2 Liter/ha Traxos. Beide Produkte können auch bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden. Ein zusätzliches Haftmittel oder Öl kann zur besseren Wirkung beitragen. Die Wirkungssicherheit von Pinoxaden (Axial) ist sehr begrenzt. Trotzdem ist die Anwendung im Herbst vielversprechender als im Frühjahr.
Praxistipps: Auf extremen Flächen kann noch 1,5 Liter/ha CTU zugemischt werden. Doch Achtung: Dadurch sinkt die Verträglichkeit! Zusätzlich bitte an die Drain-Auflagen denken - auf drainierten Flächen darf ab November auch keine Trinity mehr eingesetzt werden! Zur Beantwortung von Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.