Mais – Zweite Trichogramma-Ausbringung und Beginn des Maiswurzelbohrermonitorings

Wichtige Informationen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis vom 08.07.2026

 

„Die erste Trichogramma-Schlupfwespenausbringung zur Bekämpfung des Maiszünslers ist ab Ende vorletzter Woche KW 26 bis Anfang der letzten Woche KW27 erfolgt,“ so die renommierte Pflanzenschutzberaterin K. Simon vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen mit dem ergänzenden Hinweis: Die zweite Ausbringung empfehlen wir 14 Tage später ab Ende KW 28.“

 

Für das Monitoring des Maiswurzelbohrers werden vom Landwirtschaftsamt wieder Pheromonfallen im Silomais aufgehängt. Die Fallenfänge gehen an die Warndienstplattform „ISIP“ und können unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.isip.de/isip/servlet/isip-de/entscheidungshilfen/mais.

Praxistipps: Den Hauptschaden verursachen die Larven des Maiswurzelbohrers im Boden durch Wurzelfraß. Es stehen hierfür keine Insektizide zur Verfügung. Eine effektive und bewährte Maßnahme zur Bekämpfung ist der Fruchtwechsel auf der Fläche, da die im Folgejahr schlüpfenden Larven für ihre weitere Entwicklung im Boden auf frischen Maiswurzeln angewiesen sind. Deshalb wird dringend empfohlen, spätestens nach zwei Jahren Maisanbau auf der Fläche einen Fruchtwechsel durchzuführen.

Achtung: Nach der GAP-Konditionalitäten-Verordnung und IPSplus muss eine ausgewogene, vielgliedrige Fruchtfolge eingehalten werden. Folgende maximale Anbaukonzentrationen sind nicht zu überschreiten bzw. Anbaupausen einzuhalten:

  • 67% ≥ Mais

  • Mais max. 2 Jahre in Selbstfolge, ausgenommen Saatmais

 

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