Winterraps – Abgeerntete Rapsflächen

Wichtige Informationen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis vom 28.07.2026

 

Die versierte Pflanzenschutzberaterin K. Simon vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen ist der festen Überzeugung: „Unmittelbar nach der Ernte ist auf eine Stoppelbearbeitung zunächst zu verzichten.“

 

Schädlingsreduktion und Ausfallraps - Nach dem Auflaufen der Ausfallsamen sind flache, intensive Bodenbearbeitungsgänge eine gute Möglichkeit um die kleinen Stadien des Rapserdflohs, der kleinen Kohlfliege und von Schnecken zu dezimieren. Der Rapserdfloh zieht sich im Sommer allerdings in kühle, schattige und feuchte Plätze zurück und verlässt sein Sommerquartier meist erst Anfang September, so dass durch diese Maßnahme nur einzelne Tiere erfasst werden. Ein zu tiefes Einarbeiten der Rapskörner sollte vermieden werden, da die Samen sonst in die sekundäre Keimruhe versetzt werden und so die Keimfähigkeit im Boden jahrelang erhalten bleibt.

 

Praxistipps: Denken Sie daran, dass Glyphosathaltige Mittel nur bei Mulch- und Direktsaat, bei perennierenden Unkräutern und bei erosionsgefährdeten Flächen eingesetzt werden dürfen. In Wasser- und Heilquellenschutzgebieten ist die Anwendung verboten!

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