Winterraps – Abwarten?
Wichtige Informationen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis vom 18.09.2026
„In Abhängigkeit von den Niederschlägen entwickeln sich die Rapsbestände im Kreisgebiet sehr unterschiedlich,“ so die heutige Info der versierten Pflanzenschutzexpertin N. Waldorf von der amtlichen Beratung Buchen nach ihrem Blick in den Neckar-Odenwald-Kreis. „Einige wüchsige Bestände sind im 2 bis 3-(teilweise 4-)- Blattstadium, während auf anderen Standorten sehr wenig Raps aufgelaufen ist.“
Rapserdfloh - Der Druck durch den Rapserdfloh ist insgesamt sehr gering und nur in sehr wenigen Einzelfällen wird der Bekämpfungsrichtwert von 10% Lochfraß erreicht.
Praxistipp: Setzen Sie Pyrethroide nur nach Überschreiten der Bekämpfungsrichtwerte ein. Die Resistenz der Erdflöhe gegenüber den Pyrethroiden nimmt rasant zu und jeder unnötige Einsatz beschleunigt die weitere Resistenzentwicklung!
Unkrautbekämpfung - In schwachen Beständen, in denen unsicher ist, ob diese sicher im Herbst etabliert werden können, sollten derzeit jetzt keine Herbizidmaßnahmen erfolgen. Hier gilt die Devise: Erstmal abwarten und Ende September entscheiden, ob ein Weiterführen des Bestandes sinnvoll ist. Fragen Sie dazu gerne unsere Beratung an.
Hinweis: Eine differenzierte Darstellung und die strategische Herangehensweise bei der Schaderregerbekämpfung in Winterraps im Herbst mit Hilfe von LaDiva und Beklar sehen Sie anschaulich oben im Bild. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte direkt an N. Waldorf - Tel.: 06281/5212-1604 oder 0151 64545220 oder per E-Mail an: Nina.Waldorf@neckar-odenwald-kreis.de