Winterraps – Aussaat ist im vollen Gange

Wichtige Informationen aus dem Rhein-Neckar-Kreis vom 28.08.2026

 

„Die erst gesäten Bestände werden in den kommenden Tagen auflaufen“, so die beiden renommierten und landesweit bekannten amtlichen Pflanzenschutz- und Anbauexperten H. Gawron und G. Münkel mit Blick in ihr Berstungsgebiet den Rhein-Neckar-Kreis ergänzt um den wichtigen Hinweis: „Nach der Saat, die Gelbschalen in die Flächen stellen, um den Befall mit Erdflöhen feststellen zu können.“

 

Die Gelbschale muss dazu in den Boden eingegraben werden, da die Fänge durch Zufallssprünge ermittelt werden und nicht durch die Lockwirkung der gelben Farbe. Diese ist beim Erdfloh nicht vorhanden. Notieren Sie sich das Datum mit den Fangzahlen (Schadensschwelle 50 Käfer in drei Wochen), dies wird bei einer evtl. späteren Larvenbehandlung die Terminierung erleichtern. Zeitgleich muss ab dem Keimblattstadium der Lochfraß kontrolliert werden. Hier haben wir eine Schadensschwelle von 10%. 

Bei starkem Lochfraß in Kombination mit Stress für die jungen Rapspflanzen z.B. bei Trockenheit, kann es zu Totalausfällen kommen. Daher ab dem Keimblattstadium täglich kontrollieren. Sicherlich hat es sich bei allen Rapsanbauern herumgesprochen, dass die Wirkung der Pyrethroide (z.B. Karate Zeon) in unserem Dienstbezirk gegen den Rapserdfloh nicht mehr überall zufriedenstellend ist. Wir werden in diesem Jahr keine pauschale Empfehlung über den Warndienst herausgeben, zu unterschiedlich sind die Probleme in den einzelnen Gebieten. Bei Problemen und Unsicherheiten nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Für die nächsten drei Wochen können Sie uns zu diesem Thema auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten mobil erreichen. Bei verpassten Anrufen melden wir uns bei Ihnen zurück.

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