Winterraps – Es gibt auch schöne Bestände...

Wichtige Informationen aus dem Rhein-Neckar-Kreis vom 09.10.2026

 

Die Trockenheit der letzten Wochen hat in Kombination mit Herbizidrückständen aus der Vorkultur und dem z.T. massiven Erdflohbefall den kleinen Rapspflanzen stark zugesetzt. „Auf Gemarkungen im Kraichgau, mit einer geringen Rapsanbaudichte, gibt es auch schöne Bestände, wenn der Raps rechtzeitig ausgesät werden konnte,“ so die beiden renommierten, amtlichen Pflanzenschutz- und Anbauexperten H. Gawron und G. Münkel nach ihrem verschärften Blick auf die Flächen in ihrem Beratungsgebiet. Ähnlich schöne Bestände stehen in der Rheinebene, die zum Auflaufen bewässert wurden. Der Niederschlag wird etwas Entspannung bringen.

 

Die Situation beim Rapserdfloh ist sehr unterschiedlich, eine pauschale Empfehlung kann nicht gegeben werden. Nehmen Sie gerne telefonische Beratung in Anspruch. In Ergänzung zum Rapserdfloh sind die Gelbschalen ab sofort auch auf den Besatz mit dem schwarzen Kohltriebrüssler zu kontrollieren. Die Schadensschwelle liegt bei diesem Schaderreger bei 10 Käfern pro Gelbschale. Äußerlich ähnelt der schwarze Kohltriebrüssler den Rüsslerarten, die wir aus dem Frühjahr kennen. Im Bedarfsfall kann zur Bekämpfung dieses Schädlings ein zugelassenes Pyrethroid zum Einsatz kommen.

 

Wuchsregulierung - Der optimale Zeitpunkt für eine Wuchsregulierung ist das 4 bis 6 Blatt Stadium. Nach dem Niederschlag können entsprechende Schläge Anfang nächster Woche bei Be-darf behandelt werden.

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