Winterraps – Kein wirtschaftlicher Schaden
Wichtige Informationen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis vom 25.09.2026
Die versierte Pflanzenschutzberaterin K. Simon vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen berichtet heute: „Im Schwarzwald-Baar-Kreis befindet sich der Winterraps je nach Saattermin im 3-4 Blattstadium (BBCH 13-14) und weist ausdrücklich daraufhin: „Seit Freitag (18.09.2026) haben wir auf einigen Schlägen einen hohen Zuflug an Rapserdflöhen.“
Der Raps ist in den meisten Fällen schon weit entwickelt, so dass es hier nicht zu deutlichen Fraßschäden kommt. Da aber in nächster Zeit kein Regen angesagt ist, kann der Raps auch dieses Jahr wieder durch die Trockenheit ausgebremst werden. Darum kontrollieren Sie Ihre Bestände und die Gelbschalen bitte regelmäßig. Der erste Schwarze Kohltriebrüssler wurde auch schon gefangen, so dass im besten Fall beide Schädlinge gemeinsam mit einer Insektizidmaßnahme behandelt werden können. In einigen Randbereichen zu Altrapsbeständen wurde dieses Jahr auch der Gelbstreifige Kohlerdfloh gefunden. Dieser kann die Jungpflanze ebenfalls erheblich schädigen. Auch hier kann sich nach dem Richtwert 10% Lochfrass bis zum 3-Blattstadium gerichtet werden. Danach hat sich die Rapspflanze soweit etabliert, dass im Gegensatz zum Rapserdfloh kein wirtschaftlicher Schaden mehr entsteht.
Vorgaben zum IPS in Schutzgebieten (IPS+): Der Befall und die Gelbschalenfänge sind zu dokumentieren.