Winterraps – Zuversicht ist alles
Wichtige Informationen aus dem Main-Tauber-Kreis vom 04.09.2026
Für die Örtliche Praxis zeigt sich der amtliche Berater und versierte Pflanzenbauexperte T. Bender im Main-Tauber-Kreis im Vorfeld seiner regional gültigen Empfehlungen heute zuversichtlich: „Morgen wird es etwas unbeständig mit leichtem Regen danach wieder spätsommerlich aber windig.“
Mit dem erfolgten Feldaufgang der meisten Bestände beginnt nun die Zeit der Schädlingskontrolle. Schnecken sind bisher nur an den Feldrändern etwas auffällig. Führen Sie trotzdem eine Schneckenkontrolle durch. Falls Schäden feststellbar sind, ist bisher oft einen Randbehandlung mit Schneckenkorn ausreichend. Bitte differenzieren Sie zwischen Schnecken und Erdflohfraß. Im Ausfallraps findet man bisher wenig Lochfraß auf den Rapsblättern. Der Erdfloh wandert aber noch bis in den Oktober in die Rapsflächen ein. Den Befallsdruck abzuschätzen ist sehr schwierig. Dieser ist von der Rapsanbaudichte der Region, Landschaftsstruktur, Hecken, und dem Abstand zu Altraps abhängig.
Praxistipps: Der Bekämpfungsrichtwert liegt bei 10% Lochfraß am Keimblatt oder erstem Laubblattpaar. Die hohe Beizausstattung (Lumiposa) reduziert die Erdflohschäden bis zum 1. Laubblatt.