Haus und Garten – Praxistipps für alle Haus- und Kleingärtner
Wichtige Informationen des LTZ Augustenberg vom 04.05.2026
„Wenn Sträucher plötzlich von dichten, weißen Gespinsten überzogen sind und für einen gespenstischen Anblick im Garten sorgen, dann stecken ganz bestimmte Schädlinge dahinter,“ so die vielseitig versierten Kolleginnen und Kollegen vom renommierten Pflanzenschutzamt in Berlin.
Tierische Schädlinge - Gespinstmotten - Deren Raupen können innerhalb kürzester Zeit ganze Pflanzen einhüllen. Doch wie gefährlich ist der Befall wirklich und was sollten Gartenbesitzer jetzt tun? Die Antworten finden Sie auf Seite eins des aktuellen Gartenbriefes. Apfelblütenstecher - Kaum zeigen sich die ersten Blütenknospen an Apfelbäumen, lauert bereits dieser unscheinbare Schädling. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen, anhand welcher Schadbilder Sie diesen Schädling sofort entlarven können und welche Gegenmaßnahmen effektiv helfen.
Durch die frühlingshaften Tagestemperaturen werden nicht nur wir Menschen wieder aktiver, sondern auch bestimmte Käfer, die bereits mit dem Fraß und der Eiablage begonnen haben. Besonders an Purpurweiden können jetzt schnell sichtbare Schäden entstehen. Doch wer rechtzeitig handelt, kann die Entwicklung der Schädlinge gezielt unterbrechen. Auch ein alter Bekannter taucht dabei immer wieder vermehrt auf: der Goldafter. Dessen ,,reizende‘‘ Larven können bei direktem Kontakt, ähnlich wie beim Eichenprozessionsspinner, zu allergischen Reaktionen führen. Welche Maßnahmen jetzt entscheidend sind, erfahren Sie auf Seite zwei.
Der Anblick frischer, austreibender Blätter von Obstbäumen und Ziergehölzen erfreut nicht nur uns, sondern auch so manches beißende Insekt. Aktuell sind deutliche Fraßspuren an Hainbuchen, Rosen und vielen anderen Kulturen im Berliner Stadtgebiet zu finden. Welche Schädlinge dahinterstecken und ob Handlungsbedarf besteht, verraten wir Ihnen auf Seite drei.
Pilzkrankheiten - Im Berliner Stadtgebiet sind bereits die ersten Schäden durch Schadpilze wie Monilia-Spitzendürre und Wacholderrost sichtbar. Wer jetzt frühzeitig eingreift, kann größere Ausfälle im eigenen Garten vermeiden. Nähere Informationen dazu finden Sie auf Seite zwei.
Praxistipp für alle Haus- und Kleingärtner: Machen Sie mit bei der Aktion ,,Mähfreier Mai‘‘: Was zunächst ungewohnt wirkt, entpuppt sich schnell als Gewinn für die Artenvielfalt im eigenen Garten. Warum weniger Mähen viel bewirkt und Sie den Rasenmäher für einen Monat in den Schuppen verbannen sollten, erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe.
Hier die Leitthemen des aktuellen Gartenbriefes 2026:
Der große Garten-Spuk: Die Gespinstmotten-Saison beginnt
Der Apfelblütenstecher – kleiner Käfer, große Wirkung
Achtung vor Birnengitterrost und Monilia
Weidenblattkäfer und Goldafter jetzt bekämpfen
Mähfreier Mai
Löcher in den Blättern – Wer ist der Übeltäter?
Übrigens…
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https://www.berlin.de/pflanzenschutzamt/stadtgruen/beratung/freizeitgaertner/ Am besten, Sie abonnieren den kostenfreien „Berliner Gartenbrief“ vom Pflanzenschutzamt Berlin. Die Berliner Kolleginnen und Kollegen haben sicher auch für Ihren Garten immer einen guten Rat in Peto.