Apfelwickler (19.06.2026)
Noch immer schlüpfen Falter der 1. Generation und legen ihre Eier an den Früchten ab. Gleichzeitig bohren sich erste Altlarven aus den Früchten aus. Das Anlegen von Wellpappringen um die Stämme zum Wegfangen der ausgewachsenen Larven kann den Generationszyklus unterbrechen, wenn sie wöchentlich ausgewechselt werden.
Solange frische Einbohrungen an den Früchten gefunden werden, sollten die Behandlungen mit Granulose-Virus-Präparaten fortgesetzt werden. Dabei gilt zu beachten, dass Granulose-Viren bei hoher Sonneneinstrahlung schnell abgebaut werden, daher sind die Behandlungsintervalle auf etwa 7 Tage verkürzt werden.
Befallene Früchte, erkennbar an Bohrlöchern, aus denen feuchte, braune Kotkrümel quellen, sollten zur Befallsminderung ausgepflückt werden.