Apfelwickler (29.05.2026)
Derzeit ist mit dem beginnenden Schlupf der Larven der ersten Generation zu rechnen. Die Larven bohren sich in die jungen Früchte ein und schädigen diese so stark, dass sie abgeworfen werden. Durch die Frostschäden sind die Fruchtansätze teils reduziert, daher können verbleibende Früchte sehr stark befallen werden. Wiederholungsbehandlungen gegen die schlüpfenden Larven bei Zunahme der Fruchtgröße sind im Abstand von 7-10 Tagen notwendig. Eingesetzt werden können biologisch wirksame Präparate auf der Basis von Granulose-Viren z.B. Carpovirusine oder Madex Max. Befallene Früchte, erkennbar an Bohrlöchern, aus denen feuchte, braune Kotkrümel quellen, sollten zusätzlich zur Befallsminderung ausgepflückt werden.