Mais – Individuelle Beratung?

Wichtige Informationen aus dem Enzkreis vom 13.05.2026

 

„Gerade in den frühen Entwicklungsstadien der Kultur ist es von großer Bedeutung auf den Ungras- und Unkrautdruck Einfluss zu nehmen, zur Vermeidung von Ertragsverlusten ist der Mais vom 3 bis 8-Blattstadium möglichst unkrautfrei zu halten,“ so die Sicht der agilen, amtlichen Pflanzenschutzberater S. Nagel und F. Fuchs im Vorfeld ihrer kulturspezifischen Empfehlungen für den Dienstbezirk Enzkreis.

 

Aufgrund der vergangenen und angekündigten Niederschläge im Lauf der Woche sind optimale Bedingungen für den Einsatz von Bodenwirkstoffen gegeben. Entsprechend der Verfügbarkeit der einzelnen Produkte, ist es ratsam eine Kombination von Blatt- und Bodenwirkstoffen zu applizieren. Melden Sie sich gerne für eine individuelle Beratung. Entsprechend der schlagspezifischen Bedingungen kann, sofern verfügbar, auch eine mechanische Unkrautkontrolle durch Striegel oder Hacke erfolgen.

Achten Sie bitte auf folgende Auflagen und die Anforderungen des IPS+ 

Es ist verboten Terbuthylazinhaltige Mittel in allen Wasserschutzgebieten einzusetzen. Zum Schutz des Grundwassers ist es empfohlen, auch außerhalb von Wasserschutzgebieten auf den Einsatz des Wirkstoffes zu verzichten. Diese Informationen sind nachzulesen im Heft Integrierter Pflanzenschutz - Ackerbau und Grünland auf S. 76 

Nicosulfuronhaltige Mittel dürfen leidglich alle zwei Jahre auf der gleichen Fläche ausgebracht werden. Die maximale Aufwandmenge von 45 g Nicosulfuron pro Hektar und Jahr darf – auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen – nicht überschritten werden. Nachzulesen im Heft Integrierter Pflanzenschutz - Ackerbau und Grünland auf S. 125. 

Zur Beantwortung von Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung, melden Sie sich gerne für eine individuelle Beratung.

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