Schädlinge an Obst
Birnentriebwespentrieb (Foto: LLG Sachsen-Anhalt)
Birnentriebwespe Einstichstelle (Foto: LLG Sachsen-Anhalt)
In Kleingärten sieht man immer öfter das Schadbild der Birnentriebwespe. Die welke, oft schwarz verfärbte Triebspitze, kann auf den ersten Blick mit Feuerbrand verwechselt werden. Schaut man sich den Trieb genauer an, finden sich unter der welken Stelle spiralförmig angeordnete Einstiche (siehe Foto). Diese wurden von der Wespe vorgenommen, nachdem sie ein Ei in den jungen Trieb abgelegt hat. Die Larve entwickelt sich bis September im absterbenden Trieb. Gelegentlich können auch Apfel, Eberesche und Weißdorn von der Birnentriebwespe befallen werden. Ein Entfernen und Vernichten der Triebe schränkt einen Populationsanstieg ein.