Raps – Machen Beisaaten den Raps weniger anfällig gegen Rapserdfloh?
Beisaaten zur Rapsaussaat, wie z. B. verschiedene Kleearten, Buchweizen, Öllein, Leindotter, Ackerbohne oder Ackererbse sollen dem Rapserdfloh als Nahrungsquelle für den Reifefraß dienen, oder durch Geruch abgeschreckt (z.B. Bockshornklee) oder sogar das Auffinden des Rapses verhindern (z.B. Phacelia). Möglicherweise sind es aber eher indirekte Effekte die den Schädlingsbefall beeinflussen. Schädlinge bevorzugen geschwächte oder vitale Bestände. Wird Raps durch die Beisaat gefördert, wird er von Schädlingen gemieden.
Hierzu gibt es unterschiedliche Beobachtungen. In NRW liegen mehrjährige Versuchsergebnisse vor die sowohl einen geringeren Rapserdflohbefall belegen als auch ohne positive Effekte. Geringerer Erdfohbefall wurde am häufigsten in Beisaaten mit S-Ackerbohnen und S-Erbsen beobachtet.