Grünland - Jakobskreuzkraut wächst in die Länge

Jakobskreuzkraut streckt sich derzeit vielerorts deutlich und wird in den Grünlandbeständen sichtbar. Vor der Heuwerbung sollten Flächen jetzt kontrolliert und Einzelpflanzen konsequent entfernt werden. Dabei sollte vor allem in Randbereichen geschaut werden. Derzeit ist das Jakobskreuzkraut noch nicht in der Blüte. Eine Verwechslung ist grundsätzlich leicht möglich mit dem aktuell blühenden Wiesenpippau. Die Blüten des Wiesen-Pippaus bestehen nur aus Zungenblüten und ähneln denen des Löwenzahns. Jakobskreuzkraut besitzt hingegen margeritenähnliche Blüten mit einem ausgeprägten, knopfartigen Röhrenblüten-Zentrum. Die Blätter des Wiesen-Pippaus sind buchtig gezähnt und ähneln eher denen des Löwenzahns. Die Stängelblätter des Jakobskreuzkrauts sind tief fiederteilig bis stark zergliedert.

 

Eine Bekämpfung ist nur noch mechanisch durch Herausziehen möglich. Bestenfalls wird die Wurzel mit herausgezogen. Die gesamte Pflanze ist von der Fläche zu entfernen. 

Kontrollieren Sie Grünlandflächen jetzt regelmäßig und entfernen Sie Jakobskreuzkraut möglichst vor der Blüte und Samenbildung mechanisch aus dem Bestand. 

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