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Alle Empfehlungen und Hinweise aus den Bundesländern

Bakterienbrand

Trieb- und Stammbefall: eingesunkene Stellen auf der Rinde, Rindengewebe reißt auf und stirbt ab, häufig hebt sich die äußere Schicht pergamentartig von der übrigen Rinde ab

Kleine Johannisbeertrieblaus

an den Triebspitzen entstehen dichte Büschel verformter Blätter, die in charakteristischer Weise zum Blattstiel hin abwärts gekrümmt sind

Johannisbeer- und Rotbrauner Fruchtschalenwickler

Lochfraß an Blättern, obere Epidermis bleibt erhalten, Larven fressen in zusammengerollten oder gefalteten Blättern, vorzugsweise an Triebspitzen

Johannisbeerglasflügler

beim Aufschneiden der betreffenden Triebe ist das Mark ausgefressen, die Wand des Markkanals ist schwarz verfärbt

Johannisbeergallmilbe [Knospengallmilbe]

ab Oktober bis März kugelig angeschwollene, deutlich vergrößerte Knospen („Rundknospen“)

Johannisbeerblattgallmücke

an jungen Trieben entfalten sich die Blätter nicht und sind verdreht oder eingerollt

Johannisbeerblasenlaus

auf der Blattoberseite größere, beulenartige Auftreibungen, die bei Roten und Weißen Johannisbeeren rötlich bis purpurfarben, bei Schwarzen Johannisbeeren gelblichgrün verfärbt sind

Grüne Gänsedistellaus

besaugen der Knospenschuppen, auch Blütenknospen, Blattränder abwärts gedreht, gelbe Blattsprenkelung, massive Koloniebildung

Gelbe Stachelbeerblattwespe

plötzlicher Schabe- und Lochfraß an den Blättern, beginnend im Inneren bzw. im unteren Bereich der Büsche, Skelettierfraß, Kahlfraß, Blattrippen bleiben an den Trieben übrig

Stachelbeerrost bzw. Becherrost

ab Frühjahr auffällige orangerote becherförmige Sporenlager blattunterseits, Aufplatzen der Becher, Austritt eines gelben Sporenpulvers