Septoria Blattdürre: Symptome und Bekämpfung
Septoria tritici bei Weizen, Quelle: KWS LOCHOW GMBH
Befallssymptome von Septoria tritici auf F-4, 22.04.14 (Foto: LELF Brandenburg)
Septoria tritici bei Winterweizen (F-3), Sorte Jafet, 09.06.15 (Foto: LELF Brandenburg)
Schadsymptome
- Oft bereits im Herbst oder zeitigem Frühjahr auf unteren Blättern erste ovale, gelb- bis graugrüne Fleckenbildung, bereits jetzt Ausbildung der ersten kugeligen, zunächst hellen, später typisch dunklen Fruchtkörper (Pyknidien)
- Im Verlauf der Entwicklung und der Vegetation weitere Nekrotisierung der Flecken und Aufreihung der jetzt dunklen Pyknidien parallel zu den Blattadern
- Flecken fließen zu unregelmäßig geformten Nekrosen zusammen
- Blätter können durch Befall völlig vertrocknen bzw. absterben
- Befallen werden vor allem Blätter
- Hohe Befallswahrscheinlichkeit vor allem in feuchten Jahren
Schadensschwelle
Eine Bekämpfung lohnt sich erst nach Überschreiten der Schadensschwelle. Feststellung der Schadensschwelle durch Auszählen der Befallshäufigkeit in Zusammenhang mit der Witterung. Septoria tritici benötigt mind. 48 Stunden Blattnässe für eine erfolgreiche Infektion. Für Triticale liegt keine eigene Bekämpfungsschwelle vor, kann aber von Weizen übertragen werden.
Maßnahmen zur Schadensminderung
- Anbau widerstandsfähiger oder resistenter Sorten
- Zeitgerechte, nicht zu frühe Aussaat
- Strohrotte beschleunigen
- Ausfallgetreide beseitigen
- Pflugfurche bei Weizen nach Weizen